Name: Díego Alejandro Sanchéz

Spitzname/n: The Dragon, El Dragón, Hijo del Fuego

Geburtsdatum: 01.11.1980

Herkunft: Mérida, Yucatan, Mexico (aufgewachsen in Berlin)

Geschlecht: männlich

Körpergröße: 179 cm

Körpergewicht: 85 kg

Gesinnung: Tweener

Aussehen: Díego hat seine Haare wie immer zu einer Igel-Frisur gestylt, doch seine Haarfarbe ändert sich jetzt je nach Stimmung und Laune. Seine blauen Augen wirken immer hochkonzentriert und geben immer seine Gefühle preis. Im Backstagebereich kleidet er sich normalerweise locker, mit einer schwarzen Cargohose, einem schwarzen PCWA-Shirt (vorn mit Phönix-Aufdruck, hinten mit einer Mexiko-Flagge) und weiße Sneakers. Seine Hautfarbe könnte man als südländisch beschreiben.

Charakter:

Vorgeschichte: Diego ist in einer wohlbehüteten Umgebung aufgewachsen. Er hat keine Geschwister (denkt er anfangs jedenfalls) und ist deshalb der Schatz der Familie. Die ersten Jahre seiner Jugend verbrachte er in Berlin, wo er Freunde hatte und sehr früh die Stadt kennen und lieben lernte. Im Alter von 9 Jahren zog dann die ganze Familie in die Heimat seines Vaters: Mérida / Mexiko. Das bedeutete die vorläufige Trennung von seiner Jugendfreundin, Denise Lüer, die er jedoch schon ein Jahr später in Mexiko wiedersehen sollte. Seine Erziehung und gute Schulbildung – er ist mit drei Sprachen aufgewachsen – brachten ihm schnell neue Freunde, doch auch an Feinden mangelte es nicht. Schnell kam es zum Streit zwischen dem jungen, heißblütigen Drachen und den Widersachern.

Spätestens dort war seine Umgebung sein Trainingsgelände, auch wenn ihm das erst viel später bewusst werden wird. Er musste sich immer mit Älteren, Größeren und Stärkeren herumschlagen und lernte während seinen ersten Monaten in Mérida vor allem, wie man Schlägen ausweicht und wegrennt. Daraus resultierend verfügte er schnell über eine sehr gute Kondition, Spritzigkeit und Beweglichkeit. Fast ein ganzes Jahr vergeht, bis er sich entschließt, dass er nicht mehr weglaufen kann. Prügeleien standen an der Tagesordnung…nach ein paar schmerzlichen Lektionen könnte er sich immer wieder durchsetzen, bis er sich den Respekt der anderen verdeint hatte.

Zu dieser Zeit war es dann auch, als er Denise wiedergetraf. Dies geschah im Rahmen des 10. Todestages von Denises‘ Vater (jedenfalls nach allgemeiner Meinung), der in seiner mexikanischen Heimat begraben liegt. Sofort blühte die Freundschaft auf und Dragon bat seinen Vater ihn zu trainieren, damit er auch auf seine Freundin aufpassen kann. Auch kam es zu der ersten Begegnung zwischen Jan Berger und den beiden.

Sein Vater, obwohl er gar nicht begeistert davon war, seinen Sohn in diesem Alter schon zu trainieren, konnte der Bitte irgendwann nicht mehr ausweichen und fing an, seinen Sohn zu trainieren. Er nahm ihn mit zum eigenen Wrestling-Training und legte damit die Weichen für die Zukunft des Drachen. Diese Zeit -und vor allem das Training- war brutal, die schlimmste Zeit für Dragon bis zu diesem Zeitpunkt. Doch auch diese Zeit verging und machte ihn schneller, stärker und segnete ihn mit großem Selbstvertrauen. Er trat sogar – illegal – bei einigen Shows an, wo er auch schon ein paar Siege einfahren konnte (doch darüber redet er nicht mal mit seinen besten Freunden).

1997 kam Dragon mit seiner Mutter zurück nach Berlin, während sein Vater noch für einige Shows in Mexiko blieb.

In der folgenden Zeit trainierten Dragon, Denise und Jan häufig zusammen und sie wurden eine richtig verschworene Gemeinschaft. Sie gingen gemeinsam durch dick und dünn und Dragon trat sogar mit Jan in ein paar Tag-Matches, bei Veranstaltungen seines Vaters, auf (1998). Doch immer mehr wurde klar, dass Jan nicht das Zeug dazu hat, in diesem Geschäft wirklich erfolgreich zu sein. So trennten sich die sportlichen Wege und Dragon ging in die USA um dort in einer guten Wrestling-Schule in Atlanta weiter an sich zu arbeiten. Das war 1999…

Dort blieb er ein ganzes Jahr und trainierte mit einem Ehrgeiz, wie es sein Trainer nur sehr selten zu sehen bekommen hatte. Díego hatte sich etwas in den Kopf gesetzt und wollte nun sein großes Ziel verfolgen…ein Vertrag in einer großen, angesehenen Liga.

Im Jahr 2000 reiste er dann weiter nach Mexiko, in seine Heimat. Waren die Trainingseinheiten in Atlanta eher auf Kraft ausgerichtet, so schulte er nun seine Highflyingkünste, die bis heute sein Markenzeichen sind. In dieser Zeit zeigte er wieder seinen Ehrgeiz und seine Zielstrebigkeit. Er kam vor allen anderen zum Training und machte nachts das Licht aus. Er spürte, seine Zeit war fast gekommen, als ihn eine Trainingsverletzung – ein Kreuzbandriss – zurückwarf. Das geschah kurz vor Weihnachten 2000 und zwang ihn zu einer knapp 6-monatigen Pause.

Mitte 2001 konnte er wieder richtig ins Training einsteigen und er arbeitete wie ein Besessener um wieder in Form zu kommen und zu alter Stärke zurück zu finden. Doch Mexiko brachte ihm keine neuen Impulse mehr, so beschloss er eine weitere Reise zu machen. Sein Ziel? Japan…

Besser gesagt…Nagoya. Dort holte er sich den letzten Schliff und setzte sich gegen die meisten seiner Gegner durch. Im August 2002 geschah es endlich. Die IWF war auf Tour durch Japan und zufällig wurde Díego von einem Scout dieser Liga beobachtet und als „großes Talent“ eingestuft. Es gab viele Gespräche und so wurde der junge Deutsch-Mexikaner in die USA eingeladen, wo er in Bismarck – im Vorfeld des „IWF NightFire“ – einen IWF-Vertrag unterschrieb.

Während dieser Show saß der junge Drache auch im Publikum, beobachtete seine zukunftigen Kollegen und gab anschließend sein erstes Interview in der IWF. Eine Woche später, am 11.11.2002 durfte Dragon dann auch gleich beweisen, was er im Ring so drauf hat. Er gewann gegen Demolition und auch knapp 2 Monate später gegen Stranger. Da tourte die IWF auch schon durch Russland. Am 04.02.2003 traf er dann auf einen erst zu nehmenden Gegner, Vin Sampson, doch auch gegen diesen konnte sich der junge Drache behaupten.

Am 14.02.2003 ging es dann nach Hollywood zu einem ganz speziellen Event…den IWF Awards. The Dragon, nominiert in der Kategorie „Bester Rookie“ ging mit geringen Hoffnungen zu diesem Termin und konnte diesen Event als zweitbester Rookie der IWF verlassen.

Danach ging es wieder zurück ins kalte Russland und dort lauerte der erste Rookie-Champion der IWF, The Reph, auf Dragon. Es folgte eine 3-monatige Fehde zwischen diesen beiden – später mischte auch noch PsychoMike mit – die beim PPV „South African Safari“ beendet wurde. Dragon konnte einiges lernen, doch es fehlte ihm immer noch ein Erfolg, der ihm seine Entwicklung bestätigte.

Da kam der 2-fache IWF Continental Champion gerade recht. EliMinaTor traf am 13.06.2003 auf The Dragon und musste sich dem Drachen in einem engen, spannenden Match geschlagen geben. Nun konnte Dragon wirklich zur Mid-Card gezählt werden und konnte sogar schon wenige Zeit später weiter nach vorn schauen. Denn sein nächster Gegner war die selbsternannte Legende Kevin Smash, mehrfacher Champion zahlreicher Ligen. Der Drache konnte mit einer überzeugenden Leistung gewinnen und kümmerte sich nun um den Mann, dem er schon länger nacheiferte, dem er schon lange im Ring begegnen wollte…James W. Jefferson. Beim PPV „Pleasently Disturbed“ kam es dann zu einem Last Man Standing Match. Dragon konnte mit guter Leistung überzeugen, doch er musste sich seinem Gegner geschlagen geben. Die erste Niederlage der jungen Karriere.

Doch das tat dem Aufstieg des Drachen keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil. In Australien stand Dragon zum ersten Mal in einem Mainevent der IWF und es ging um einen IWF Continental-Title-Shot. Er setzte sich schließlich durch und bekam es zusammen mit dem Nightwalker mit Leon Rascal zu tun. Durch unglückliche Umstände gab es hier nur einen DQ-Sieg, doch nach verpasstem World-Title-Shot konnte er sich erneut die Chance erarbeiten, gegen Leon Rascal antreten zu dürfen. Wieder passiert etwas, doch diesmal verliert der Drache sein Match.

Mittlerweile gehörte Dragon zum Team IWF und kämpfte fortan gegen die Renegades of Destruction, die die IWF für immer schließen wollten. Zu den RoD gehört auch Leon Rascal.

Natürlich war Leon Rascal nun Feindbild Nr. 1! Es wurde ein Continental-Title-Turnier ausgerufen und der Drache war dabei. Auf seinem Weg ins Finale eliminierte er Deadboy und Soylent und traf dann im Finale auf seinen Freund und Stable-Kollegen, John Myers. Dort griffen die Renegades ein um das Turnier ohne Sieger enden zu lassen und Leon Rascal damit eine Titelverteidigung zu ersparen.

Doch es kam anders. Am 01.08.2004 traf The Dragon bei „Revolution in Paris“ auf John Myers und Leon Rascal in einem Match um den IWF Continental Title. Leon Rascal konnte den Mitgliedern des Teams IWF nichts entgegensetzen, doch auch der Drache musste sich geschlagen geben. John Myers war an diesem Abend der bessere Mann.
Später am Abend ging es um die Zukunft der IWF, die durch einen kleinen Trick gesichert wurde. Ivan Ivanovic wird neuer Besitzer der IWF.

Es folgen Matches gegen Christopher James Parker und B(l)ackyard, ehe sich der Drache Aidan McNamara zuwendet, der mittlerweile in der EFW angestellt ist. Beim PPV „Silent Night Massacre“ der EFW in Berlin gab es das erste Match der beiden und es endete in einem No Contest durch Eingreifen. Es folgte ein weiterer No contest und dann stand erstmal die erste Pro-X-Großveranstaltung an.

Der „First Contact“ fand in Belgrad statt und wurde von der Pro-X-Tag-Team-Trophy beherrscht, an der auch das Team Dragon / Myers teilnahm. Nach dem Sieg gegen die Forgotten Prophets trafen die beiden IWF’ler im Finale auf Tom Orion & Black Warren sowie auf Mickey Papadimitriou & Samuel Lawrence. Dragon und Myers konnten sich durchsetzen und krönten sich damit als bestes Tag-Team von Pro-X.

Danach rückt allerdings wieder Aidan McNamara in den Fokus. Bei EFW „Post Apocalypse 112“ kam es dann zum letzten Aufeinandertreffen. Dragon konnte das Match gewinnen und zog damit zufrieden in die IWF zurück, wo der kampf zwischen IWF und bXq in die heiße Phase ging.

Die letzten 3 Shows der IWF wurden dann von Aufeinandertreffen von The Dragon mit seinen Kollegen und Mad Dog mit seinen Partnern bestimmt. Bei IWF NightFire #8 gab es nochmal eine Niederlage gegen Mad Dog / Orange Bud. Danach wurde die Liga geschlossen.

Nun versucht er in der PCWA sein Glück…

Bisherige Ligen: IWF, XAW, PCWA; Gastauftritte bei: bXq, wIw, EFW, cWc

Titelerfolge: 1x PCWA Tribune Champion
1x PCWA Cotatores Champion
1x Pro-X Tag Team Trophy (/w. John Myers)
2x XAW World Champion
1x XAW Union Titles (dann durch Alejandro de la Vega ersetzt)

Entrance Theme: Peyote Asesino – „Perkins“

Manager/-in:

Ring-Outfit: Im Ring zeigt er seinen muskulösen Oberkörper und ein Drachen-Tattoo auf dem rechten Schulterblatt, welches ihn an seine Vergangenheit als The Dragon erinnern soll. Zusätzlich hat er ein neues Tattoo: Ein Phönix, der sich über den gesamten Rücken ausbreitet. Außerdem trägt er beim Kampf schwarze Wrestlingboots mit blauer Sohle und eine schwarze Hose, an deren Seiten gelb-orangene Flammen zu sehen sind.

Kampfstil: Technical + Highflying

Finishing Move/s: Rage of Dragon (Michinoku Driver)

Trademark Move/s: Yucatan Splash (Shooting Star press), Greetings from  Mérida(Dragon Suplex Hold)

Lieblingsmoves: Asai DDT, Tornado DDT, Rollin‘ Lariat, Tiger Driver, 450°-Splash, versch. Moonsault Varianten, Swanton Bomb, Guillotine Leg Drop, Mexican Surfboard Stretch

Foreign Object: Keines

Kontakt: Dennis